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Blog | 8. Januar 2018

BERLINS TOURISMUS IST EINE WIRTSCHAFTSKRAFT

Berlin ist nicht nur jung und hipp, sondern auch geschichtsträchtig und kultiviert. Etwa 65 Prozent aller Berlin-Touristen kommen wegen des Brandenburger Tors. Das einzige noch existierende Stadttor ist heutzutage das wichtigste Symbol für die Wiedervereinigung der Stadt, denn Jahrzehnte lang markierte es die Trennung von Ost- und West-Berlin. Davon ist zwar längst nichts mehr zu spüren. Aber wer die Hauptstadt besucht, will eintauchen in die jüngere und ältere Geschichte Berlins. Laut Stadtmarketing handelt es sich bei der Hälfte der Touristen um „kulturfreudige Entdecker“ zwischen 30 und 60 Jahren, die sich für Stadtbild, Architektur und Kunst interessieren. Und es werden immer mehr.

 

NEUER REKORD BEI ÜBERNACHTUNGEN

Allein im ersten Halbjahr 2017 zog es 6,2 Millionen Gäste in die Hauptstadt – ein neuer Rekord. Weil viele von ihnen nicht nur für eine Nacht bleiben, konnte die Hotellerie 14,7 Millionen Übernachtungen für sich verbuchen, 3,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Längst ist Berlin nicht nur für die Deutschen ein beliebtes Reiseziel; Briten und Amerikaner machen inzwischen einen Anteil von 1,34 Millionen Übernachtungen aus. Die Zahl russischer Gäste stieg im ersten Halbjahr um 20 Prozent; die von chinesischen Gästen um 17 Prozent. Dazu kommen die mehr als 100 Millionen Tagesgäste und jene Millionen Besucher, die in keiner offiziellen Statistik auftauchen, weil sie bei Familienangehörigen oder Freunden übernachten – für Berlin aber dennoch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen. Im Jahr 2016 spülten die Touristen 11,6 Milliarden Euro in die Berliner Kassen. Davon profitierten allein Hotellerie und Gastronomie zu rund 50 Prozent, der Einzelhandel verdiente 3,7 Milliarden Euro. Berlins Taxifahrer, die Museen und Konzertveranstalter sowie weitere Dienstleister teilten sich Einnahmen von 2,3 Milliarden Euro, errechnete Visitberlin.

Berlin gute Chancen, 2017 einen weiteren Rekord aufzustellen, der das Vorjahresergebnis mit insgesamt 31 Millionen Übernachtungen noch übertreffen könnte. Schon 2016 entsprach das Plus von 2,7 Prozent gegenüber 2015 einer Sensation und untermauerte die Bedeutung der Spree-Metropole als beliebte Destination und Weltstadt, die auch für kleinere Geldbeutel erschwinglich ist.

 

INNENSTADT ENTLASTEN, AUSSENBEZIRKE STÄRKEN

Um auch künftig attraktiv zu bleiben und der steigenden Zahl an Besuchern gerecht zu werden, arbeiten die Berliner an einem neuen Konzept. Das Ziel: Touristenströme, die sich in der Innenstadt zentrieren, auf die Außenbezirke zu lenken. Denn auch Spandau, Treptow-Köpenick und Co. haben einiges zu bieten. Vor allem „echte“ Berliner. Wer sich in den Randbezirken umsehen will, läuft auch nicht mehr Gefahr, sich zu verlaufen: Die neue Smartphone-App „Going Local“ hat mehr als 700 Tipps für alle Berliner Bezirken parat und scheint gut anzukommen. Immerhin wurde sie schon mehr als 50.000-mal heruntergeladen. Spandau hat sogar einen eigenen Tourismusbeauftragten, und Treptow-Köpenick wirbt mit eigener Homepage sowie auf Facebook und Instagram. Rund 1,5 Millionen Interessierte klicken die Website mittlerweile jährlich an – achtmal so viele Menschen wie noch vor drei Jahren. Aber sie informieren sich nicht nur, sondern kommen auch: 18 Prozent mehr Touristen haben 2016 Treptow-Köpenick besucht. Bald könnten es noch mehr werden. Denn in den kommenden Jahren will der Bezirk zur beliebtesten Fahrradregion Berlins aufsteigen.

Archiv

 
Blog | 8. Januar 2018

BERLINS TOURISMUS IST EINE WIRTSCHAFTSKRAFT

Berlin ist nicht nur jung und hipp, sondern auch geschichtsträchtig und kultiviert. Etwa 65 Prozent aller Berlin-Touristen kommen wegen des Brandenburger Tors. Das einzige noch existierende Stadttor ist heutzutage das wichtigste Symbol für die Wiedervereinigung der Stadt, denn Jahrzehnte lang markierte es die Trennung von Ost- und West-Berlin. Davon ist zwar längst nichts mehr zu spüren. Aber wer die Hauptstadt besucht, will eintauchen in die jüngere und ältere Geschichte Berlins. Laut Stadtmarketing handelt es sich bei der Hälfte der Touristen um „kulturfreudige Entdecker“ zwischen 30 und 60 Jahren, die sich für Stadtbild, Architektur und Kunst interessieren. Und es werden immer mehr.

 

NEUER REKORD BEI ÜBERNACHTUNGEN

Allein im ersten Halbjahr 2017 zog es 6,2 Millionen Gäste in die Hauptstadt – ein neuer Rekord. Weil viele von ihnen nicht nur für eine Nacht bleiben, konnte die Hotellerie 14,7 Millionen Übernachtungen für sich verbuchen, 3,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Längst ist Berlin nicht nur für die Deutschen ein beliebtes Reiseziel; Briten und Amerikaner machen inzwischen einen Anteil von 1,34 Millionen Übernachtungen aus. Die Zahl russischer Gäste stieg im ersten Halbjahr um 20 Prozent; die von chinesischen Gästen um 17 Prozent. Dazu kommen die mehr als 100 Millionen Tagesgäste und jene Millionen Besucher, die in keiner offiziellen Statistik auftauchen, weil sie bei Familienangehörigen oder Freunden übernachten – für Berlin aber dennoch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen. Im Jahr 2016 spülten die Touristen 11,6 Milliarden Euro in die Berliner Kassen. Davon profitierten allein Hotellerie und Gastronomie zu rund 50 Prozent, der Einzelhandel verdiente 3,7 Milliarden Euro. Berlins Taxifahrer, die Museen und Konzertveranstalter sowie weitere Dienstleister teilten sich Einnahmen von 2,3 Milliarden Euro, errechnete Visitberlin.

Berlin gute Chancen, 2017 einen weiteren Rekord aufzustellen, der das Vorjahresergebnis mit insgesamt 31 Millionen Übernachtungen noch übertreffen könnte. Schon 2016 entsprach das Plus von 2,7 Prozent gegenüber 2015 einer Sensation und untermauerte die Bedeutung der Spree-Metropole als beliebte Destination und Weltstadt, die auch für kleinere Geldbeutel erschwinglich ist.

 

INNENSTADT ENTLASTEN, AUSSENBEZIRKE STÄRKEN

Um auch künftig attraktiv zu bleiben und der steigenden Zahl an Besuchern gerecht zu werden, arbeiten die Berliner an einem neuen Konzept. Das Ziel: Touristenströme, die sich in der Innenstadt zentrieren, auf die Außenbezirke zu lenken. Denn auch Spandau, Treptow-Köpenick und Co. haben einiges zu bieten. Vor allem „echte“ Berliner. Wer sich in den Randbezirken umsehen will, läuft auch nicht mehr Gefahr, sich zu verlaufen: Die neue Smartphone-App „Going Local“ hat mehr als 700 Tipps für alle Berliner Bezirken parat und scheint gut anzukommen. Immerhin wurde sie schon mehr als 50.000-mal heruntergeladen. Spandau hat sogar einen eigenen Tourismusbeauftragten, und Treptow-Köpenick wirbt mit eigener Homepage sowie auf Facebook und Instagram. Rund 1,5 Millionen Interessierte klicken die Website mittlerweile jährlich an – achtmal so viele Menschen wie noch vor drei Jahren. Aber sie informieren sich nicht nur, sondern kommen auch: 18 Prozent mehr Touristen haben 2016 Treptow-Köpenick besucht. Bald könnten es noch mehr werden. Denn in den kommenden Jahren will der Bezirk zur beliebtesten Fahrradregion Berlins aufsteigen.

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